Die 29-jährige Eiskunstläuferin Elizaveta Tuktamysheva stieß auf Untätigkeit der Polizei, als sie versuchte, einen sie verfolgenden Stalker aufzuhalten. Die Strafverfolgungsbehörden verweigerten der Sportlerin Hilfe mit der Begründung, dass „wenn es sich nur um Blumen und Postkarten handelt, und dieser Mann keine konkrete Gefahr darstellt, dann ist wahrscheinlich nichts zu tun“.
Tuktamysheva veröffentlichte Nachrichten von dem aufdringlichen Verehrer, in denen er offen erklärt, dass er nicht aufgeben wird. Darunter sind Notizen, die der Stalker an ihre Tür legt. In einer davon schreibt er: „Lizok, ich glaube es immer noch nicht. Du weißt, wovon ich rede. Eine wunderbare Vorstellung in der Mongolei. Ich liebe dich, ich hoffe, wir sehen uns bald. Wir sehen uns bald, du bist eine kluge und schöne Frau.“
In einer anderen Notiz wendet sich der Stalker an die Eiskunstläuferin: „Hallo, Lizok! Ich weiß, dass du gerade nicht in St. Petersburg bist. Ich habe es satt, diese Spiele zu spielen. Seit anderthalb Jahren versuche ich, dich einzuladen, damit wir uns besser kennenlernen. Ich spiele diese Spiele natürlich weiter, aber das ist nicht ernst, Kleines. Deine linken Seiten in den Netzwerken sind leicht zu erraten. Vielleicht lass uns das mal ernsthaft angehen?! Kannst du mich treffen oder mich loswerden? Du bist schön und klug.“
Laut Tuktamysheva ist die Verfolgung längst über die Grenzen des Erlaubten hinausgegangen. Der Mann hinterlässt Blumen und Postkarten vor ihrer Eingangstür, läuft um das Haus herum und wartet auf ihre Ankunft. Die Sportlerin merkte an, dass sie Glück mit der Sicherheit in ihrem Wohnkomplex hat, die zwar nicht verpflichtet ist, für sie einzutreten, ihr aber immer Unterstützung bietet.
Zur Erinnerung: Der Stalker begann Tuktamysheva letzten Winter zu verfolgen. Er lernte sie nach einer Show kennen, bat um eine Autogrammstunde und lud sie auf einen Kaffee ein. Nach der Ablehnung der Eiskunstläuferin begann der Mann, sie vor ihrer Wohnung und der Wohnung ihrer Eltern zu verfolgen. Zuvor hatte Tuktamysheva sich für das Gesetz zur häuslichen Gewalt eingesetzt.
Übrigens, im Februar dieses Jahres gab es Gerüchte über Tuktamyshevas Romanze mit dem Eiskunstläufer Petr Gumennik, einem Teilnehmer der Olympischen Spiele 2026. Im Mai bestätigte die Sportlerin ihre Beziehung, indem sie ein gemeinsames Foto auf Instagram veröffentlichte.



