Ksenia Borodina hat wieder Öl ins Feuer der Skandale gegossen. Diesmal beschuldigt ihr Ex-Mann Kurban Omarov die Fernsehmoderatorin der Hinterhältigkeit: Sie habe ihre gemeinsame Tochter Teona im Geheimen von ihm taufen lassen.

Die Zeremonie, die am 14. September 2026 stattfand, wurde im engsten Kreis abgehalten. Unter den Gästen wurden Olga Orlova sowie Borodinas jetziger Ehemann Nikolai Serdyukov gesichtet. Ksenias älteste Tochter Marusya wurde Taufpatin von Teona. Der rechtmäßige Vater des Mädchens, Kurban Omarov, erfuhr jedoch aus der Presse von der Taufe seiner eigenen Tochter.

Der Geschäftsmann versteckte seine Empörung nicht. „Was heute passiert ist, geschah im Verborgenen vor mir, ohne mein Wissen und meine Zustimmung. Ksenia und ich hatten eine klare Vereinbarung: Wir werden Teona keine Religion aufzwingen, bis sie erwachsen ist und sich selbst entscheidet. Mit Herz und Verstand. Ich habe diese Vereinbarung all die Jahre eingehalten. Es stellte sich heraus, dass dies einseitig war“, erklärte Omarov. Er betonte, dass er als Muslim den Glauben anderer respektiere, aber der Wahl des spirituellen Weges bewusst getroffen werden müsse und kein „Ritus hinter dem Rücken des Vaters und Bruch eines gegebenen Wortes“ sein dürfe.

Borodina selbst behauptet, die 10-jährige Teona habe den Wunsch geäußert, getauft zu werden. „Ihr Wunsch, diese Zeremonie durchzuführen, bestand schon lange, und mit 10 Jahren hat sie selbst entschieden: Das ist ihr Weg. Ich habe ihre Wahl unterstützt, weil ich glaube, dass das Wichtigste darin besteht, dem Kind das Recht zu geben, zu wählen und sich unterstützt zu fühlen“, schrieb der TV-Star in ihrem Blog.

Kurban Omarov ist jedoch entschieden dagegen, dass ein zehnjähriges Kind solch schwerwiegende Entscheidungen treffen kann. „Mit 10 Jahren kann ein Kind ein Tattoo haben wollen oder die Schule abbrechen – Kinder in diesem Alter lernen die Welt kennen und sind leicht beeinflussbar. Deshalb geben Gesetz und gesunder Menschenverstand Kindern nicht das Recht, schicksalhafte Entscheidungen zu treffen“, konterte der Geschäftsmann und warf seiner Ex-Frau vor, die Verantwortung auf das Kind abzuwälzen.

Omarov merkte auch an, dass seine Einwände nichts mit Religion an sich zu tun hätten. Er wuchs in einer Familie auf, in der muslimische und christliche Traditionen friedlich nebeneinander existierten und er stets jede Glaubensrichtung mit Respekt behandelt habe. „Hier geht es überhaupt nicht um Religion. Es geht um etwas anderes. Und dazu habe ich bereits alles gesagt, was ich sagen wollte“, fasste er zusammen.