Waleria Tschekalina, bekannt als Lerchek, lag erneut im Krankenhaus. Ihr Partner, der argentinische Tänzer Luis Squicciarini, berichtete über beunruhigende Nachrichten über den Zustand der Bloggerin: Die Ärzte können die Ursache für die starken Schmerzen in ihrem Rücken und ihren Beinen, die Tschekalina quälen, immer noch nicht feststellen.

Auf Aufnahmen, die in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden, erschien Lerchek ohne ihr übliches Haarteil, sichtbar abgemagert und blass. Dennoch behielt sie ihre gute Laune. „Ich weiß, dass ihr euch sorgt und betet. Vielen Dank euch allen! Ich weiß, dass alles gut wird“, wandte sich die Bloggerin an ihre Follower.

Squicciarini erzählte, dass die Schmerzen Anfang September begannen und „höllisch“ waren. Trotz durchgeführter CT- und MRT-Untersuchungen der Lenden- und Sakralwirbelsäule wurde die Quelle des Unbehagens nicht gefunden. „Wir machen Analysen, Röntgen, CT und MRT. Leider verstehen die Ärzte bisher nicht, was mit ihrer Gesundheit los ist. Ich hoffe, wir finden bald die Ursache. Morgen fahren wir wieder ins Krankenhaus“, teilte Luis am Vortag mit.

Wir erinnern daran, dass bei Tschekalina im Februar 2026 nach der Geburt ihres vierten Kindes Magenkrebs im vierten Stadium mit Metastasen in der Wirbelsäule, den Beinen und der Lunge diagnostiziert wurde. Sie hat neun Chemotherapiezyklen absolviert und die Behandlung wird fortgesetzt: Sie muss sich alle drei Wochen einer lebenslangen zielgerichteten Therapie und alle zwei Wochen einer Immuntherapie unterziehen. Waleria befindet sich im NMITs Onkologie benannt nach Blokhin.

Neben gesundheitlichen Problemen sieht sich Tschekalina ernsthaften rechtlichen Schwierigkeiten gegenüber. Am 31. Juli 2026 verurteilte das Moskauer Gericht Gagarin sie zu fünf Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von über 763 Millionen Rubel im Fall der illegalen Ausfuhr von Geldern ins Ausland. Die Ermittlungen ergaben, dass Tschekalina zusammen mit ihrem Ex-Ehemann Artem und einem Geschäftspartner rund 250 Millionen Rubel auf Konten in den VAE transferierte. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung gegen das Urteil ein und forderte eine Verschärfung der Strafe auf 6 Jahre auf Bewährung und eine Erhöhung der Geldstrafe auf 1,2 Milliarden Rubel. Tschekalina selbst bekennt sich nicht schuldig und hat ebenfalls Berufung eingelegt.