Zweifache Weltmeisterin im Eiskunstlauf Jewgenija Medwedewa und Choreograph Ildar Gainutdinow sind offiziell Mann und Frau! Das wichtigste Ereignis in ihrem Leben fand am 29. August im Moskauer The Ritz-Carlton statt, wohin zahlreiche Gäste gekommen waren.

Das Paar hat sich monatelang auf diesen Tag vorbereitet. Die ersten Aufnahmen von der Feier werden bereits von den Gästen in den sozialen Medien geteilt, und den Bildern nach zu urteilen, haben die Organisatoren eine dramatische Ästhetik gewählt: kein Eis, nur Samt, sattes Grün, edles Bordeaux und Cremetöne. Der Saal ist mit frischen Blumen geschmückt, und das Interieur erinnert an die Kulisse eines teuren britischen Films. Die Gäste halten sich strikt an den Dresscode, und die Brautjungfern in zartrosa Kleidern wirken wie Heldinnen eines gesellschaftlichen Märchens.

Die Hauptintrige des Abends ist das Hochzeitskleid von Zhenya. Die Eiskunstläuferin hielt es lange geheim, versteckte Fotos in einem verschlüsselten Ordner, damit Ildar das Kleid auf keinen Fall vor der Zeremonie sieht. Medwedewa probierte Dutzende von Outfits in verschiedenen Boutiquen an, aber der Funke sprang erst über, als ihre Mutter – ihre strengste Kritikerin – kurz nickte: "Das ist es." Die Details des Schnitts werden noch nicht verraten, aber es ist bekannt: Das Kleid ist schneeweiß, bodenlang und, wie die Braut selbst sagte, "genau meins". Ein zweites, leichteres Outfit für den Tanz und das Anschneiden der Torte wurde zusammen mit einer Stylistin vorbereitet.

Die offizielle standesamtliche Trauung des Paares fand bereits im Voraus statt, ohne überflüssigen Pomp – der heutige Tag war dem seelenvollen Fest gewidmet. Obwohl Medwedewa und Gainutdinow ursprünglich einen kleinen Kreis von etwa fünfzig Personen geplant hatten, wuchs die Gästeliste auf über hundert an: Zu viele waren einfach unverzichtbar, wenn man ihre gemeinsame Geschichte bedenkt. Unter den ersten bemerkten Prominenten – mit ihrem jüngsten Sohn Lewa.

Die Organisatoren haben ein ungewöhnliches interaktives Erlebnis vorbereitet: Jeder Gast kann sein eigenes Parfüm kreieren. Die Speisekarte kann sich ebenfalls sehen lassen: Tatar von Lachs und Thunfisch, Rinderwangen in Rotwein, Dorade mit Artischocken und ein erfrischendes Limettensorbet – schick, aber ohne übermäßigen Pomp. Die Braut strahlt und in ihren Händen befindet sich statt klassischer Pfingstrosen eine kühne Komposition mit roter Lilie. Die Wahl ist symbolisch: Die Romanze des Paares entwickelte sich ebenso lebhaft und unkonventionell.

Sie lernten sich bei „Dancing Stars“ kennen, wo sie stundenlang über jede Bewegung stritten und ein zufälliges Gespräch bei einem Kaffee zu etwas mehr wurde. Zunächst beunruhigte das Datum die Verliebten – sie wollten den 7. August, aber wegen der Urlaubssaison wurde es auf den 29. verschoben. Ildar, der ungerade Zahlen mag, hat sich offensichtlich nicht geirrt.

„Wir wollen die Hochzeit nicht in eine Show verwandeln. Wir wollen uns einfach nur wirklich darauf fühlen“, sagte Medwedewa. Nach den ersten Bildern zu urteilen, gelingt ihnen das. Details zur Hochzeit – zum Ring, zur Torte und zur Hochzeitsreise – versprechen die Verliebten später.