Während die Debatten im Netz über die „erfundene“ Diagnose von Valeria Chekalina noch im Gange sind, lassen ihre Freundinnen die Zeit nicht ungenutzt. Die Geschäftsfrau Ksenia Vladikina hat sich angeboten, Lerechek in diesen düsteren Zeiten zu unterstützen.

Spaziergänge zu Hochzeiten und Besuche im Fitnessstudio vor dem Hintergrund einer Krebsbehandlung brachten der Bloggerin zusätzliche Nerven. Lerechek wurde des niederträchtigen Betrugs verdächtigt – man sagte, sie führe alle an der Nase herum, um einer Strafe zu entgehen. Es gibt jedoch Menschen, die jedes Wort der Unglücklichen glauben. Eine davon ist Ksenia Vladikina. Die Designerin einer bekannten Damenbekleidungsmarke beschloss, ihre Freundin zu unterstützen, die nicht nur ihre Vermögenswerte, sondern sogar persönliche Gegenstände verloren hat.

„Ich kenne Lera Chekalina schon sehr lange. Wir haben mehr als anderthalb Jahre lang zusammengearbeitet. Mein Partner und ich haben beschlossen, dass wir ihr etwas Symbolisches machen wollten… Wir haben ihr das Ring über ihre Assistentinnen übergeben, und sie war einfach wahnsinnig glücklich, weil sie keine Schmuckstücke mehr hatte, alles wurde weggenommen. Und Diamanten geben einer Frau ein unwirkliches Gefühl – sofort erscheint ein Glanz in ihren Augen, man möchte ein schönes Kleid, Schuhe anziehen, man möchte leben. Das ist die wichtigste Energie, die man schenken möchte“, bemerkte Ksenia.

Die Reaktion auf den neuen Ring mit der Gravur „Lera, lebe!“ von Waleria selbst war sehr emotional. „So eine Schönheit! Vielen Dank! Mir wurde alles weggenommen, das werde ich jetzt tragen“, sagte die Bloggerin und eilte, das exklusive Stück aus Weißgold mit drei Diamanten anzuprobieren. Der Glanz, von dem Vladikina sprach, erschien tatsächlich in Lerecheks Augen.

Zur Erinnerung: Kürzlich leitete die Staatsanwaltschaft Moskau eine Überprüfung der Diagnose der an Krebs erkrankten Valeria Chekalina ein, die des Betrugs verdächtigt wurde. Der Verlobte der jungen Frau, Luis Scchicchiarini, veröffentlicht inzwischen nicht gerade lebensbejahende Inhalte in seinem persönlichen Mikrobüro. Als wolle er Zweifler überzeugen, zeigt der Argentinier nun immer wieder Untersuchungsergebnisse und Analysen.