Die verzweifelte Suche nach der 19-jährigen Marly Kinney ist mit einem tragischen Fund zu Ende gegangen, da ihre Leiche am Sonntagnachmittag entdeckt wurde, wie TMZ berichtet. Das Kentucky Department of Fish and Wildlife Resources bestätigte am Sonntag, dass Kinneys Leiche etwa fünf Tage nach ihrem Verschwinden in der Nähe des Grayson Lake geborgen wurde.

Behörden des Kentucky Department of Fish and Wildlife Resources gaben an, dass mehrere Einsatzkräfte die Leiche der Teenagerin am Sonntag gegen 15:45 Uhr im Grayson-Gebiet fanden. Kinneys Familie wurde benachrichtigt, und der Gerichtsmediziner von Carter County wurde kontaktiert und traf am Tatort ein. Das State Medical Examiner's Office in Frankfort wird die Todesursache feststellen.

Kinney wurde zuletzt am Mittwoch gesehen, als sie während eines Bootsausflugs auf dem Grayson Lake verschwand. Dieser Vorfall löste eine umfangreiche Suchaktion aus, an der Wildhüter, die Kentucky State Police, das U.S. Army Corps of Engineers, örtliche Feuerwehren und andere Rettungsteams beteiligt waren. Dieser Fund markiert ein trauriges Ende der großangelegten, mehrtägigen Suche, die erhebliche Unterstützung aus der Gemeinde und ehrenamtliche Hilfe erfuhr. Die Umstände, die zu Kinneys Tod führten, werden noch untersucht, und offizielle Stellen haben bisher keine weiteren Details bekannt gegeben.

Wie zuvor von der Kentucky State Police berichtet, wurden Anklage gegen den 23-jährigen Ethan Conley erhoben, den Kapitän des Bootes, auf dem Marly zuletzt gesehen wurde. Conley wurde am Mittwoch wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen, nachdem er den Behörden mitgeteilt hatte, dass er die Frau, die mit ihm auf dem Boot gewesen war, nicht finden könne. Conleys Fall bleibt separat, während die Ermittler weiterhin die Umstände von Kinneys Tod untersuchen.

Die Behörden erklärten, dass die Ermittlungen noch im Gange seien und bitten jeden, der Informationen hat, sich mit der Strafverfolgungsbehörde des Kentucky Fish and Wildlife in Verbindung zu setzen. Marly war 19 Jahre alt. R.I.P.